Forschung in Degenerativer Myelopathie speziell im Hinblick auf Corgis
Von Bobbie Mayer PhD, USA

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Es herrscht so grosse Verwirrung in Bezug auf das, was über Degenerative Myelopathie (DM) bekannt ist und was bekannt ist ändert sich schnell, dass ich beschloss, eine Zusammenfassung der gegenwärtigen (2014) Forschung speziell mit Hinblick auf Corgis zu schreiben.

Hintergrund
DM ist eine Krankheit, die seit über fünfzig Jahren bekannt ist und erstmals bei Deutschen Schäferhunden offiziell beschrieben wurde. Manche denken daher, dass es eine Schäferhund-Krankheit ist. Tatsächlich kommt DM aber bei anderen Rassen häufiger vor, einschliesslich der Corgis. Möglicherweise sind Pembroke Welsh Corgis am meisten betroffen, obwohl es Tierärzte gibt, die DM nicht einmal als mögliche Diagnose kennen. Die Krankheit wird auch als chronisch degenerative Radikulomyelopathie bezeichnet.


In den 90er Jahren startete Dr. Joan Coates von der University of Missouri, zusammen mit zahlreichen Kollegen, ein Projekt, um DM bei Corgis und Boxern zu erforschen. Das Projekt wurde von der AKC Canine Health Foundation und dem Pembroke Welsh Corgi Club of Amerika gesponsert. Die Besitzer von Corgis und Boxern wurden gebeten, Blutproben von Hunden mit DM und von Hunden ohne DM einzusenden und schliesslich auch Gewebeproben, einschliesslich Rückenmark, von verstorbenen Hunden zu spenden.

Durchbruch - das Gen wurde gefunden
In 2008 gelang den Forschern ein Durchbruch - sie fanden das Gen für DM! Weil DM ähnlich ist wie Amyotrophe Lateralsklerose oder ALS, (auch als Lou Gehrigs Krankheit bekannt), welche bei Menschen vorkommt, suchten sie nach einem Gen am gleichen Ort, wo auch das Gen für ALS gefunden wurde.

Sie fanden heraus, dass Boxer und Pembroke Corgis mit DM zwei Kopien (AA) eines mutierten Gens für SOD1 hatten (Superoxiddismutase, ein Enzym, das für die Zerstörung der freien Radikalen verantwortlich ist). Normale Hunde (ohne DM) hatten entweder zwei nicht mutierte Kopien (GG) oder eine von beiden (AG), konnten aber auch zwei Kopien des mutierten Gens haben (AA) ohne an DM zu erkranken. (Anmerkung: OFA (Orthopedic Foundation for Animals) nennt die Gene NN anstatt GG und AN anstatt AG).

Obwohl viele als AA getestete Hunde keine Symptome von DM zeigten, steigt mit fortschreitendem Alter die Wahrscheinlichkeit, dass ein AA-Hund doch noch DM entwickeln kann.

Die Forscher entwickelten einen DNA-Test, der ursprünglich nur von OFA (Orthopedic Foundation for Animals) angeboten wurde, um herauszufinden, ob der Hund die mutierten Gene besitzt. Der Test, der nun auch von anderen Laboratorien angeboten wird, besteht aus einem einfachen Wangenabstrich; auch eine Blutprobe kann eingeschickt werden.


Was bedeuten die Resultate des genetischenTests?
Wenn Sie eine Probe einsenden, erhalten Sie eines von drei möglichen Resultaten.

Clear - Frei - GG
Carrier - Träger - AG
At Risk or Affected - Gefährdet oder betroffen - AA

Clear bedeutet, dass der Corgi kein mutiertes Gen für DM trägt und mit jedem Hund verpaart werden kann, ohne dass die Nachkommen DM entwickeln können.
Carrier bedeutet, dass der Corgi Nachkommen mit DM produzieren kann, wenn er mit einem anderen Carrier oder einem At Risk Corgi gepaart wird. Selbst wird er aber keine DM entwickeln. (Obwohl bei anderen Rassen eine winzige Anzahl Carriers mit DM gefunden wurden, wurden bei den Corgis keine gefunden, so dass das Risiko, dass ein Carrier DM entwickeln könnte, sehr, sehr gering, wenn nicht gleich Null ist.) Anfänglich wurde darüber spekuliert, ob ein Carrier DM entwickeln könnte, wenn er lange genug lebt, aber während dies geschrieben wurde, waren keine Carrier Corgis mit DM bekannt.
At Risk (Affected) bedeutet, dass der Corgi DM entwickeln kann. Auf die Wahrscheinlichkeit, wie viele At Risk Corgis DM entwickeln werden, kommen wir später zurück.

Weitere Forschung
Die erste Publikation der Forschungsresultate liess viele Fragen offen.
  • Wie viele At Risk Corgis entwickeln DM?
  • Was löst DM aus?
  • Wie können wir als Züchter die Anzahl von DM-Fällen reduzieren, ohne den Genpool zu stark einzuschränken?
  • Wie können wir DM verhindern?
  • Wie können wir DM behandeln?
Einige dieser Fragen sind dabei beantwortet zu werden.


Beschreibung des Krankheitsverlaufs
2010 publizierte die Gruppe von Dr. Coates eine Arbeit, welche die Krankheit genauer beschreibt. Sie stellten fest, dass die Krankheit bei den Pembrokes im Durchschnitt mit 10,9 Jahren beginnt und sie berichteten, dass die mittlere Krankheitsdauer (vom Beginn bis zur Euthanasie) bei kleineren Hunden wie Corgis, für die leichter gesorgt werden kann, wenn sie nicht mehr laufen können, 19 Monate beträgt. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Corgi nach 19 Monaten an DM stirbt, sondern dass dies die durchschnittliche Zeitspanne ist, bis aus irgendeinem Grund beschlossen wurde, den Hund einzuschläfern. (Ein späterer Bericht aus Japan, wo Corgis mit DM sogar noch länger mit der Krankheit leben, umfasste Corgis die mit DM bis zu 48 Monate überlebten.)

Wie Besitzer, die Corgis mit DM hatten, bereits wussten, werden nach dem Versagen der Hinterbeine nach und nach auch der Körper und die Vorderbeine betroffen, was schliesslich zu Quadriplegia (Lähmung aller vier Glieder) und respiratorischer Insuffizienz führt. Einige der japanischen Corgis, die bis zum fortgeschrittenen Stadium der Krankheit am Leben erhalten blieben, litten denn auch an Atemnot.

In der für Tierärzte verfassten Arbeit wurde darauf hingewiesen, dass gewisse andere Krankheiten ähnliche Symptome wie DM zeigen können, so z.B. Cauda equina (eine lumbosakrale Krankheit), Bandscheibenvorfall (Typ II, nicht akut), Rückenmarkkrebs und degenerative Gelenkerkrankung. Eine definitive Diagnose von DM kann nicht gestellt werden, ohne diese anderen möglichen Krankheiten auszuschliessen (idealerweise mittels Magnetresonanztomographie und nicht nur mit Röntgen). Das ist ein wichtiger Punkt, denn wenn jemand glaubt, dass sein Corgi an DM erkrankt ist, oder sogar eine tierärztliche Diagnose gestellt wurde, der Hund aber weniger als acht Jahre alt ist oder als Clear oder als Carrier getestet wurde, ist es mehr als wahrscheinlich, dass der Hund an einer dieser anderen Krankheiten leidet, von denen die meisten behandelt werden können.

Mehrere andere publizierte Arbeiten beschreiben den Verlauf der Krankheit auf einer zellulären Basis, sind aber ausserhalb des Umfangs dieser Diskussion.


Wie viele Corgis entwickeln DM?
Diese Frage kann vorläufig nicht beantwortet werden, es gibt jedoch einige Informationen.

Einige At Risk Corgis (AA) lebten bis ins hohe Alter (14 Jahre und mehr) und ihr für die Forschung gespendetes Rückenmark wies keine Anzeichen von DM auf. Zum Beispiel hatte eine Corgi-Züchterin zwei At Risk Wurfgeschwister, wovon das eine im Alter von 13 Jahren DM entwickelte, während das andere im Alter von über 14 Jahren ohne Anzeichen von DM eingeschläfert wurde. Andere Züchter haben die gleiche Erfahrung gemacht, d.h. Verwandtschaft und At Risk ist kein Indikator, ob der Hund später DM entwickelt oder nicht.

2014 publizierten die Forscher jedoch eine Arbeit mit den Resultaten einer Besitzer-Umfrage. Sie hatten Fragebogen an Besitzer geschickt, deren Corgis vor ihrem 8. Geburtstag als At Risk getestet wurden und nun über 10 Jahre alt waren. Das gab uns die erste grobe Idee, wie viele At Risk Pembrokes DM entwickeln würden.

17 Pembroke Besitzer retournierten die Fragebogen. Ein GG (Clear) Corgi hatte, wie nicht anders erwartet, keine klinischen Anzeichen von DM. Sechs AG (Carriers) hatten ebenfalls keine Anzeichen von DM. Von zehn AA (At Risk) Pembrokes waren sieben ohne klinische Anzeichen von DM und drei hatten klinische Anzeichen von DM.

Dieses Resultat deutet darauf hin, dass rund 30% DM entwickeln, aber diese Zahl ist aus verschiedenen Gründen mit Vorsicht zu geniessen. Sie könnte höher sein, weil mehrere der sieben bisher symptomfreien Corgis mit zunehmendem Alter DM entwickeln können, oder auch tiefer, wenn Besitzer mit DM in ihren Linien ihre Hunde eher getestet oder die Fragebögen beantwortet hätten. Und weil das Resultat der Umfrage sehr klein ist, ist auch die Möglichkeit für Fehler entsprechend gross. Indessen geht klar hervor, dass es sich nicht um einen kleinen Prozentanteil handelt, aber auch nicht um 100%.

Cardigan Corgis wurden von der Umfrage ebenfalls umfasst, aber unter den eingegangenen Antworten waren nur ein Clear und 4 Carriers und alle waren (wie erwartet) ohne Anzeichen von DM.

Dank Besitzern, die weiterhin Blut- und Gewebeproben von Corgis einschicken, können die Forscher vielleicht einen Unterschied finden, der voraussagt, ob ein At Risk Corgi DM entwickelt oder nicht.


Zucht
Wie man von DM wegzüchten kann, ist ein kontroverses Thema. Die von OFA publizierten Statistiken zeigen, dass 52% der getesteten Pembroke Corgis At Risk sind (AA), 37% sind Carriers (AG) und 11% sind Clear (GG). Diese Statistik hat sich nicht wesentlich zum Besseren verändert seit der Test vor beinahe 5 Jahren zum ersten Mal erhältlich war. Heute repräsentieren sie das Resultat von über 2000 Pembrokes (hauptsächlich aus den USA). Das extrem hohe Vorkommen des mutierten Gens bedeutet, dass es bei Weitem nicht so einfach ist, alle Hunde mit der Mutation von der Zucht auszuschliessen. Sogar in den Vereinigten Staaten würde es für die Rasse verheerende Folgen haben und wahrscheinlich andere Probleme verursachen.

Wenn in Europa alle Testresultate offengelegt würden, könnten wir uns ein besseres Bild vom Umfang des DM Problems hier in den USA machen.

Idealerweise sollten alle At Risk und Carrier Pembrokes nur mit Clear Pembrokes gepaart werden. Aber bei nur 11% Clear Hunden ist das ein Problem. Eine Züchterin mit einer At Risk oder Carrier-Hündin wird grosse Schwierigkeiten haben, einen passenden Clear Rüden zu finden, und umgekehrt.

Nachstehend sind die möglichen Paarungen und ihre statistischen Resultate aufgelistet:

At Risk x At Risk - alle Welpen werden At Risk sein.
At Risk x Carrier - 50% werden At Risk und 50% Carrier sein.
At Risk x Clear - alle Welpen werden Carrier sein.

Carrier x Carrier - 25% werden At Risk, 50% Carrier und 25% Clear sein.
Carrier x Clear - gibt 50% Carrier und 50% Clear.

Clear x Clear - 100% der Welpen sind Clear.


Clear Welpe - kann DM weder entwickeln noch vererben

Gegenwärtig ist vermutlich jede Paarung, die weniger als 50% At Risk Welpen erzeugt, akzeptabel, einschliesslich Carrier x Carrier. Carrier x Carrier können At Risk Welpen erzeugen, aber insgesamt nur 25%; sie können aber auch mehr Clear Welpen (25%) erzeugen als zur Zeit in der Population vorhanden sind.

Für einen Züchter, der gerne die Rasse verbessern möchte und bereit ist, At Risk Welpen in Kauf zu nehmen, ist Carrier x Carrier eine akzeptable Paarung. Aber nur eine Paarung, wo der eine Partner Clear ist, erzeugt keine At Risk Welpen.

Es wäre von Vorteil, wenn alle Züchter ihre Zuchthunde testen würden und jeden Clear Rüden bekanntmachen und geeigneten Carrier und At Risk Hündinnen zur Verfügung stellen würden. Solche Clear Zuchtrüden zu finden ist entscheidend, um von DM weg zu kommen.

Und wenn Besitzer von Clear Hündinnen zusätzlich bereit wären, sie mit den besten At Risk Rüden zu decken, dann würde dies dazu beitragen, dass bedeutende Zuchtlinien erhalten bleiben, ohne At Risk Welpen zu erzeugen.

Es ist auch sehr wichtig, dass Züchter ihren Welpenkäufern erklären, dass ein Carrier Welpe ein ausgezeichneter Familienhund ist, der nicht an DM erkranken wird, und eventuelle Clear Welpen von guter Qualität für die Zucht behalten. Und wenn Sie als Züchter einen einwandfreien Clear Corgi nicht selbst zur Zucht verwenden wollen, dann stellen Sie ihn zur Verfügung für einen Züchter, der einen Clear Corgi braucht.


Noch ein Clear Welpe

Was löst DM aus und wie können wir es verhindern?
Noch weiss das niemand. Es kann genetisch bedingt sein, und vielleicht kann ein Test entwickelt werden, um herauszufinden, welcher Faktor entscheidend ist. Es könnte umweltbedingt sein oder eine Kombination verschiedener Ursachen. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir nicht, wie wir den Ausbruch von DM verhindern oder wie wir voraussagen können, welche At Risk Corgis DM entwickeln werden.

Gewisse Vermutungen über Ursachen, die DM auslösen können, wurden geäussert. Eine davon ist Anästhesie, eine andere Kastration. Es ist jedoch äusserst unwahrscheinlich, dass diese beiden Situationen - ausser reinem Zufall - etwas mit DM zu tun haben.

Menschen - wie alle Lebewesen - sind genetisch dazu programmiert, stets auf Ursache und Wirkung zu achten. Unser Überleben hängt davon ab. Jemand wird von einem Säbelzahntiger angegriffen und stirbt. Wir folgern, dass Säbelzahntiger gefährlich sind. Ein Mammut trampelt jemanden zu Tode, und wir ziehen daraus den Schluss, dass wir wild galoppierenden Mammuts aus dem Weg gehen sollen.

Aber obwohl wir programmiert sind zu glauben, dass wenn A vor B steht, B von A erzeugt wurde, trifft das längst nicht immer zu oder nicht einmal in der Regel. Es gibt viele Gründe, warum das nicht stimmt. A und B können z.B. durch den gleichen Faktor ausgelöst werden, oder es kann ganz einfach Zufall sein. Im Fall von Anästhesie und DM denke ich, dass die Fälle, wo eine Anästhesie DM ausgelöst zu haben scheint, auf Zufall beruhen.

In Wirklichkeit beginnt DM nämlich lange bevor man überhaupt ein sichtbares Zeichen eines Problems wahrnimmt. Ein Züchter, der seinen Hund immer noch im Ausstellungsring vorführt, nimmt vielleicht eine leichte Änderung im Bewegungsablauf wahr. Ein Besitzer, der mit seinem Corgi Agility treibt, stellt vielleicht eine etwas langsamere Laufzeit fest oder dass der Hund bei den Sprüngen die Querstangen berührt. Diese Symptome können bis zu einem Jahr vor dem klassischen Nachziehen der Hinterbeine auftreten, das in der Regel den Beginn von DM ankündigt. Nur wenn genügend Nervenzellen betroffen sind, werden die offensichtlichen Symptome von DM in Erscheinung treten. Wenn wenige Wochen nach einer Kastration oder einer Zahnreinigung unter Narkose das Nachziehen der Hinterbeine festgestellt wird, hat der Krankheitsprozess von DM in Tat und Wahrheit schon lange zuvor begonnen.

Es gibt Personen, die vermuten, dass ein Umweltfaktor DM auslösen kann, aber niemand weiss es. (Obwohl es bei ALS in einem kleinen Teil der Fälle zu einer familiären Häufung kommt, treten 90% ohne genetische Disposition auf und sind vermutlich umweltbedingt.)

Mir ist mindestens ein Fall von Wurfgeschwistern bekannt, die beide At Risk waren, zusammen aufgezogen wurden und ihr ganzes Leben zusammen verbrachten, aber nur eines der beiden entwickelte DM. In einem anderen Fall blieb ein Welpe beim Züchter, wurde gesund ernährt, hielt ein normales Gewicht und wurde tierärztlich betreut, während sein Wurfgeschwister übergewichtig war und unter weniger günstigen Umständen lebte. Der gut umsorgte Corgi entwickelte DM, der andere nicht.

Vermeidung von DM
Zur Zeit ist die einzige bekannte Methode, DM zu verhindern - keine At Risk Welpen zu produzieren.

Behandlung von DM
Es gibt nur zwei vorgeschlagene und publizierte Behandlungen für DM.

Die Diät und Nahrungsergänzungen von Dr. Clemmons wurden breit veröffentlicht. Leider publizierte er aber nie Resultate, die zeigten, dass die Diät wirkte oder einen Einfluss auf DM hatte. Er behauptete mehrmals, dass die Diät wirke, untermauerte sie aber nicht wissenschaftlich. Eine Forschergruppe versuchte, herauszufinden, ob sie wirkte, fand aber keinen Effekt. Die Studie hatte allerdings Mängel. Nur wenige Hunde wurden untersucht und das einzige Kriterium war "Zeit bis zur Euthanasie", die vom Besitzer entschieden wird und daher nicht objektiv ist. Einzelne Personen behaupten, dass die Diät wirkt, andere haben keinen Einfluss auf DM festgestellt. Wahrscheinlich hängt es eher vom individuellen Unterschied als von der Diät ab, wie schnell DM bei den verschiedenen Hunden fortschreitet.

Die andere vorgeschlagene Behandlung ist Rehabilitationstherapie (Gymnastik oder Physiotherapie). Publizierte Arbeiten zeigten, dass die Zeit bis zur Euthanasie für Hunde mit kontrollierter Therapie länger war. Aber auch diese Studie hatte Mängel, weil die Zeit bis zur Euthanasie keine gute Messmethode ist. Viele Besitzer haben jedoch berichtet, dass Bewegung und Physiotherapie ihren Hund (mit oder ohne Rollstuhl) länger mobil hielten. Es ist sicher richtig, dass es dem Hund bei fortschreitender Krankheit hilft, gesünder zu bleiben.

In relativ naher Zukunft werden vermutlich Tests mit medizinischer Behandlung von DM beginnen. Das ist natürlich vielversprechend, aber man darf nicht vergessen, dass bisher keine besonders wirksame Medizin gegen ALS gefunden wurde.



Weitere Information und nützliche Links, leider nur auf Englisch
Corgis on Wheels Buch:
http://www.corgiaid.org/cart/corgisonwheels

Information on DM and on the DNA test:
http://www.caninegeneticdiseases.net/DM/mainDM.htm

Link zu OFA, wo der DNA-Test gekauft werden kann:
http://www.ofa.org/

Für DNA Tests in Europa: http://laboklin.de/

Juli 2014

Übersetzung ANo mit freundlicher Genehmigung
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text in der Regel nur die männliche Form verwendet. Gemeint ist stets sowohl die weibliche als auch die männliche Form.

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www.welshcorgi-news.ch
11.10.2017