Die Corgis von Charles de Gaulles

1954 schickte die englische Züchterin Helen Sheldon einen Pembroke Welpen an General de Gaulle (Frankreichs Präsident 1959-1969). Die Eltern des Corgis waren Ch. Critic of Cowfold und Craythorne's Good Tender. General de Boissieu erwähnt den kleinen Corgi in seinen Memoiren: "Der erste Hund war ein gewisser Vincam, ein flotter Deutscher Schäferhund... Auf ihn folgte ein liebenswürdiger Welsh Corgi namens Lutin, aber auf Grund seiner kleinen Grösse und den kurzen Beinen, taufte mein Schwager, als tüchtiger Pilot der französischen Luftwaffe, ihn in Rase-Mottes (Tiefflieger) um. Als er starb, wurde er durch einen neuen Corgi ersetzt, Rase-Mottes II, der seine Tage als Begleiter der pensionierten Köchin Louise endete".

Rase-Mottes II war ein Geschenk von Lady Dorothy Macmillan, der Gattin des britischen Premierministers (1957-1963). Er sollte de Gaulle über den Verlust von Rase-Mottes trösten, der ein grosser Liebling der Familie de Gaulles war und so war die Sorge bei seinem Tod gross. Er soll mit englischen Hundebiskuits verwöhnt worden sein, damit er sich zu Hause fühlen sollte. Eines Tages versuchte er aber trotzdem auszureissen. Die Köchin versuchte ihn einzufangen und jagte ihm durch den Park nach, der zum Landsitz des Präsidenten gehörte, aber vergeblich. Schliesslich wurde Rase-Mottes II von den Gendarmen eingefangen, die vor dem Park Wache hielten.

Quelle: Welsh Corgi Prat 3/97 (PWCCA Newsletter)

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08.11.2017