Treibball

Treibball Pembroke
Diese relativ neue Hundesportart wurde von Jan Nijboer, einem Holländer, entwickelt und war ursprünglich als Beschäftigung für arbeitslose Hüte- und Treibhunde gedacht. Treibball ist aber auch für andere Hunde geeignet. Er fördert die Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch und soll in erster Linie Spass machen.

Der Hund soll acht bunte Gymnastikbälle, die im Dreieck angeordnet sind, so schnell wie möglich in ein Tor treiben. Der Mensch steht neben dem Tor und dirigiert den Hund mit der Stimme, der Pfeife oder mit Handsignalen.

Treibball Cardigan

Treibball Cardigan

Die Signale "Sitz", "Platz" und "Fuss" sind als Basis für Treibball unentbehrlich, ebenso jene zur Distanzkontrolle "Rechts", "Links" und "Voran". Der Mensch sollte in der Lage sein, seinen Hund in alle vier Himmelsrichtungen zu senden und ihn jederzeit stoppen können.

Treibball Cardigan

An den Treibball-Turnieren gibt es verschiedene Kategorien, damit alle Hunde mitmachen können. Die Länge des Spielfeldes liegt zwischen 30- und 50 Meter, die Breite misst 15 bis 25 Meter. An Turnieren sind nur Gymnastikbälle erlaubt. Die Farbe der Bälle spielt keine Rolle und die Reihenfolge, wie die Bälle ins Tor getrieben werden, ist nicht vorgeschrieben.
Ein speziell ausgebildeter Richter beurteilt die Arbeit. Für besonders gute Zusammenarbeit werde Bonuspunkte vergeben. Bei Fehlern oder unerwünschtem Verhalten gibt es Minuspunkte. Jeder Hund hat max. 15 Minuten Zeit, um alle acht Bälle ins Tor zu treiben.

Treibball wird in der Hundeschule erlernt und trainiert.
Mehr über Treibball: http://www.treibball-schweiz.ch/
Fotos (Cardigan): Meta Feenstra
Foto (Pembroke): Monika Münker


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10.06.2018